Gründungsvereinbarung verabschiedet

 

Liebe Mitchristen der zukünftigen Pfarrei St. Margareta,

es ist Zeit, Sie wieder einmal über den aktuellen Stand der Pfarreiwerdung zu informieren.

Am 21. Juni 2017 hat der Pastoralausschuss in vorerst letzter Lesung die Gründungsvereinbarung unserer fünf „Alt“Pfarreien besprochen und mit kleinen Änderungen verabschiedet.
Das bedeutet, dass wir nach einem Jahr intensiver Arbeit in 11 Projektgruppen eine Vereinbarung über die zukünftige Zusammenarbeit in der neuen Pfarrei St. Margareta festgelegt haben.
Das Papier umfasst neben den rechtlichen Regelungen nach kirchlichem und weltlichem Recht die Grunddienste der Pfarrei in Liturgie, Katechese, Caritas und dem Leben in der Gemeinschaft.
Das Vorwort enthält grundlegende Aussagen zu Entscheidungsbefugnissen (Subsidiarität), das heißt, alle Entscheidungen, die auf Ortsebene getroffen werden können, sollen dort auch getroffen werden, und nur die Entscheidungen, die alle betreffen, sollen auf der Pfarreiebene getroffen werden.
Der Pastoralausschuss des jetzigen Pastoralen Raumes Höchst wird per 1. Januar 2018 zum Pfarrgemeinderat der neuen Pfarrei, der bisherige Pfarrgemeinderat und der bisherige Verwaltungsrat werden zum Ortsausschuss der jeweiligen Ortsgemeinde.
Der Verwaltungsrat der neuen Pfarrei muss am Ende des Jahres vom neuen Pfarrgemeinderat gewählt werden.
Auf diese Weise wird die synodale Mitsprache der Gemeindemitglieder weiterhin gewährleistet.
Das zentrale Pfarrbüro der Pfarrei St. Margareta wird vorläufig seinen Sitz in Unterliederbach haben, die Gemeindebüros vor Ort bleiben mit sechs Stunden Öffnungszeit pro Woche erhalten.
Die Zuordnung der pastoralen Mitarbeiter/Innen als Ansprechpartner für die Ortsgemeinden bleibt wie bisher bestehen.
Für die Zukunft ist die Einstellung eines Koordinators für die sieben der Pfarrei St. Margareta zugehörigen Kindertagesstätten und die Einstellung eines Verwaltungsleiters zur Unterstützung des Pfarrers und des Verwaltungsrates durch das Bistum Limburg vorgesehen.
Die Gründungsvereinbarung wurde Ende Juni nach Limburg geschickt. Dort wird geprüft, ob unsere Vereinbarungen so vom Bistum mitgetragen werden können. Ich habe bereits die Bestätigung über den Eingang unseres Papiers in Limburg erhalten, und uns wurde avisiert, dass bis zum 11. August eine Rückmeldung erfolgen wird.
Die Projektgruppen Verwaltung/Finanzen und zentrales Pfarrbüro arbeiten noch weiter, da der möglichst reibungslose Ablauf der Verwaltung ab 1. Januar 2018 sichergestellt werden muss.

 

Unser Hauptanliegen bei den Diskussionen um die Gründungsvereinbarung war, die bestehenden gut laufenden Gemeinschaften vor Ort zu erhalten und zu unterstützen und Möglichkeiten zu eröffnen, dass Neues in der großen Gemeinschaft entstehen kann.
Ein Projekt für die Pfarrei St. Margareta ist „Abenteuer Glaube – Kirche im Grünen“. Auf dem Gärtnereigelände der Gärtnerei Hecktor hat sich eine Gruppe junger Familien zusammengefunden, Angebote für die verschiedensten Gruppen der fünf Pfarreien zu machen. Angefangen von Lagerfeuerabenden über Gottesdienste in der neu wachsenden Weidenkirche bis hin zu Informationsveranstaltungen, Spielenachmittagen und der Möglichkeit dort auch Sitzungen der Gremien abzuhalten, findet am 15. August 2017 zu Maria Himmelfahrt zum zweiten Mal eine Andacht für die Senioren unserer Pfarreien statt. Mit Kaffee und Kuchen klingt der Tag dann im gemütlichen Beisammensein aus. Ein Bustransfer stellt sicher, dass alle Interessierten aus allen fünf Pfarreien auch teilnehmen können.

 

Zum Schluss meiner Ausführungen möchte ich die Gelegenheit nutzen, von hier aus unserem Pfarrer Martin Sauer alles Gute zu wünschen. Wie Sie wahrscheinlich alle bereits wissen, hat er mit dem Blutdruck schon längere Zeit Probleme gehabt, ohne es zu wissen und musste im Krankenhaus und jetzt in der Anschlussbehandlung richtig eingestellt werden.
Wir wünschen ihm weiterhin Erfolg bei seiner Genesung und hoffen, dass er bald wieder gesund bei uns sein kann. Wir schließen ihn in unsere Gebete ein.

 

Lieselotte Bollin
Vorsitzende des Pastoralausschusses